Der Queen's View ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte in den Highlands. Den wunderschönen Blick zum Loch Tummel und zum Berg Schiehallion (1083 m) hat auch Queen Victoria im Jahre 1866 genossen.
https://m.youtube.com/watch?v=D_Px7F9iNPI
Der Schiehallion ist kein ehemaliger Vulkan, auch wenn es am Tag vorher so aussah, als ob er eine Rauchwolke ausspuckte. Er ist durch Sedimentation entstanden und erhielt seine jetzige Form in der letzten Eiszeit.
Das Panorama nach Osten vom Queen's View.
Taymouth Castle liegt am Abfluss des Loch Tay und wird heute als Golf Resort genutzt.
Dass die Briten den Denkmalschutz scheinbar nicht so eng sehen, zeigt dieser Anbau an das Schloss, der eine Bar beherbergt.
Loch Tay gehört zu den größeren Seen der Highlands und er hat die typisch langgezogene Form eines in der Eiszeit durch Gletscher entstandenen Sees.
Der Abfluss des Loch Garry bei Pitlochry.
Der Zufluss zum Loch Laggan hat durch Sedimentation bereits eine große Sandbank hinterlassen, die heute der größte Süßwasserstrand Großbritanniens ist. In einigen Jahrtausenden wird der gesamte See durch die ständige Sedimentation verlandet sein.
https://m.youtube.com/watch?v=jKjrzzMffG8
Mittwoch, 18. Juli 2018
Dienstag, 17. Juli 2018
Die Highlands - Hochland von Schottland
Der nordwestliche Teil Schottlands ist das Hochland (Highlands), das von Seen (Lochs), Bergen (Munros) und Tälern (Glens) geprägt ist.
Bei meiner Fahrt von Edinburgh nach Nordwesten war das Loch Lubnaig bei Callander, der erste See auf meiner Reise.
Weiter ging es Richtung Killin durch dieses schöne Tal mit der alten Straße am Hang.
Killin ist ein kleiner Ort am Fluss Dochart und wird von über 1000 m hohen Bergen beschützt.
Mein Tagesziel war aber das Glen Lyon, das nach dem schottischen Schriftsteller Sir Walter Scott das "longest, loneliest and loveliest glen in Scotland" sein soll.
Im Bild der Eingang ins Tal bei Fortingall.
Der Fluss Lyon durchzieht das Tal, indem es nur einzelne Farmen, aber keine Ortschaft gibt.
Da die Fahrt auf der engen und oft kurvigen Straße sehr anstrengend war und man ständig in Parkbuchten den entgegenkommenden Verkehr passieren lassen musste, bin ich nach ca. 20 km umgekehrt und
habe bei einem Spaziergang in Killin ein paar nette Häuschen bestaunt.
Bei meiner Fahrt von Edinburgh nach Nordwesten war das Loch Lubnaig bei Callander, der erste See auf meiner Reise.
Weiter ging es Richtung Killin durch dieses schöne Tal mit der alten Straße am Hang.
Killin ist ein kleiner Ort am Fluss Dochart und wird von über 1000 m hohen Bergen beschützt.
Mein Tagesziel war aber das Glen Lyon, das nach dem schottischen Schriftsteller Sir Walter Scott das "longest, loneliest and loveliest glen in Scotland" sein soll.
Im Bild der Eingang ins Tal bei Fortingall.
Der Fluss Lyon durchzieht das Tal, indem es nur einzelne Farmen, aber keine Ortschaft gibt.
Da die Fahrt auf der engen und oft kurvigen Straße sehr anstrengend war und man ständig in Parkbuchten den entgegenkommenden Verkehr passieren lassen musste, bin ich nach ca. 20 km umgekehrt und
habe bei einem Spaziergang in Killin ein paar nette Häuschen bestaunt.
Montag, 16. Juli 2018
Edinburgh (Schottland)
Edinburgh ist mit ca. 500.000 Einwohnern nach Glasgow die zweitgrößte Stadt Schottlands und seit dem 15. Jhd. dessen Hauptstadt.
Im Bild sieht man die Edinburgh Castle, die auf einem Basaltkegel eines erloschenen Vulkans errichtet wurde. Das älteste Gebäude stammt aus dem 12. Jhd., doch wurde der Basaltkegel vermutlich schon im 7. Jhd. als Standort einer Burg genutzt.
Im Video sieht man Edinburgh vom Calton Hill aus.
https://m.youtube.com/watch?v=Moq2z2uxZgQ
Die zentrale Straße der Old Town, die UNESCO Weltkulturerbe ist, heißt Royal Mile, weil sie auf einer Strecke von einer Meile von Edinburgh Castle zum
Palace of Holyroodhouse, der offiziellen Residenz der britischen Königin in Schottland, führt.
Holy rood bedeutet Heiliges Kreuz, denn ursprünglich stand an dieser Stelle das Gästehaus der Abtei Holyrood Abbey.
Die Old Town ist natürlich das touristische Zentrum Edinburghs und neben den ausländischen Gästen kann
man auch immer wieder das faszinierende Modebewusstsein mancher Britinnen bewundern, die
nachts dann in den Bars und Clubs der Cowgate feiern.
Die älteren Semester trifft man dagegen eher in den noch älteren Pubs am Grassmarket, der früher der Hinrichtungsplatz Edinburghs war und wo die Hauptdarsteller im heute noch bestehenden Pub "The Last Drop" ihre Henkersmahlzeit genießen konnten.
Wer es etwas ruhiger liebt, kann in der Wartehalle des Bahnhofs Waverley den Klavierspielern lauschen oder
zum Stressabbau sich im Axt werfen üben.
Des Weiteren gibt es in Edinburgh zahlreiche Museen, wie hier z. B. das "The People's Story Museum", die alle keinen Eintritt verlangen.
Das Scott Monument zur Erinnerung an den schottischen Autor Sir Walter Scott gehört sicherlich zu den kuriosesten Denkmälern auf der Welt, falls es dafür überhaupt eine Rangliste gibt.
Im Wappen des Vereinigten Königreichs symbolisiert das Einhorn Schottland. Das Einhorn galt im Mittelalter als gefährliches Tier, das nur von einer Jungfrau gezähmt werden konnte.
Noch einmal Edinburgh Castle vom Princes Street Gardens aus. Der Park war früher Teil eines Sees (Nor Loch), der jahrhundertelang vom herabfließenden Abwasser der höher gelegenen Old Town verunreinigt wurde.
Im Bild sieht man die Edinburgh Castle, die auf einem Basaltkegel eines erloschenen Vulkans errichtet wurde. Das älteste Gebäude stammt aus dem 12. Jhd., doch wurde der Basaltkegel vermutlich schon im 7. Jhd. als Standort einer Burg genutzt.
Im Video sieht man Edinburgh vom Calton Hill aus.
https://m.youtube.com/watch?v=Moq2z2uxZgQ
Die zentrale Straße der Old Town, die UNESCO Weltkulturerbe ist, heißt Royal Mile, weil sie auf einer Strecke von einer Meile von Edinburgh Castle zum
Palace of Holyroodhouse, der offiziellen Residenz der britischen Königin in Schottland, führt.
Holy rood bedeutet Heiliges Kreuz, denn ursprünglich stand an dieser Stelle das Gästehaus der Abtei Holyrood Abbey.
Die Old Town ist natürlich das touristische Zentrum Edinburghs und neben den ausländischen Gästen kann
man auch immer wieder das faszinierende Modebewusstsein mancher Britinnen bewundern, die
nachts dann in den Bars und Clubs der Cowgate feiern.
Die älteren Semester trifft man dagegen eher in den noch älteren Pubs am Grassmarket, der früher der Hinrichtungsplatz Edinburghs war und wo die Hauptdarsteller im heute noch bestehenden Pub "The Last Drop" ihre Henkersmahlzeit genießen konnten.
Wer es etwas ruhiger liebt, kann in der Wartehalle des Bahnhofs Waverley den Klavierspielern lauschen oder
zum Stressabbau sich im Axt werfen üben.
Des Weiteren gibt es in Edinburgh zahlreiche Museen, wie hier z. B. das "The People's Story Museum", die alle keinen Eintritt verlangen.
Das Scott Monument zur Erinnerung an den schottischen Autor Sir Walter Scott gehört sicherlich zu den kuriosesten Denkmälern auf der Welt, falls es dafür überhaupt eine Rangliste gibt.
Im Wappen des Vereinigten Königreichs symbolisiert das Einhorn Schottland. Das Einhorn galt im Mittelalter als gefährliches Tier, das nur von einer Jungfrau gezähmt werden konnte.
Noch einmal Edinburgh Castle vom Princes Street Gardens aus. Der Park war früher Teil eines Sees (Nor Loch), der jahrhundertelang vom herabfließenden Abwasser der höher gelegenen Old Town verunreinigt wurde.
Mittwoch, 11. Juli 2018
Ausblicke von den Bergen in die Fjorde
Das ist der Blick vom Berg Molden (1116 m) in den Lustrafjord, der ein Seitenarm des Sognefjords ist.
Im Bild die Aussicht nach Nordosten und
das Panorama nach Süden, mit den schneebedeckten Bergen des Sognefjords im Hintergrund.
Den Gipfel erreicht man durch eine ca. zweistündige, teilweise steile Wanderung vom Parkplatz Krossen bei der Ortschaft Hafslo. Der Parkplatz liegt mitten am Berg und ist auch mit einem Wohnmobil erreichbar.
Die Sicht auf den Sognefjord und die Ortschaft Vikøyri von der Passstraße nach Myrkdalen.
Der Blick in den Aurlandsfjord (ebenfalls ein Seitenarm des Sognefjords) vom Aussichtspunkt Stegastein.
https://m.youtube.com/watch?v=P4o-4DqW5Es
Diesen Aussichtspunkt kann man ebenfalls mit dem Wohnmobil anfahren, jedoch ist die Fahrt auf der engen Straße mit einem geliehenen Elektrofahrzeug deutlich entspannter.
Noch einmal der Sognefjord beim Aufstieg auf den Berg Raudmelen (978 m) beim Ort Balestrand. Da ich um 16 Uhr die Fußball-WM schauen wollte, bin ich allerdings nicht bis zum Gipfel gewandert, der eine fantastische Aussicht in alle Himmelsrichtungen bietet.
Ein Fjord bei Bergen während meines Fluges nach Oslo.
Im Bild die Aussicht nach Nordosten und
das Panorama nach Süden, mit den schneebedeckten Bergen des Sognefjords im Hintergrund.
Den Gipfel erreicht man durch eine ca. zweistündige, teilweise steile Wanderung vom Parkplatz Krossen bei der Ortschaft Hafslo. Der Parkplatz liegt mitten am Berg und ist auch mit einem Wohnmobil erreichbar.
Der Blick in den Aurlandsfjord (ebenfalls ein Seitenarm des Sognefjords) vom Aussichtspunkt Stegastein.
https://m.youtube.com/watch?v=P4o-4DqW5Es
Diesen Aussichtspunkt kann man ebenfalls mit dem Wohnmobil anfahren, jedoch ist die Fahrt auf der engen Straße mit einem geliehenen Elektrofahrzeug deutlich entspannter.
Noch einmal der Sognefjord beim Aufstieg auf den Berg Raudmelen (978 m) beim Ort Balestrand. Da ich um 16 Uhr die Fußball-WM schauen wollte, bin ich allerdings nicht bis zum Gipfel gewandert, der eine fantastische Aussicht in alle Himmelsrichtungen bietet.
Ein Fjord bei Bergen während meines Fluges nach Oslo.
Montag, 9. Juli 2018
Westnorwegen zwischen den Fjorden
Der Wasserfall Kjosfossen an einem Haltepunkt der Flåmsbana, die voll mit Urlaubern besetzt war und mehrmals täglich die Strecke Flåm-Myrdal fährt.
Die meisten Touristen blieben an der Endhaltestelle der Flåmsbana im Zug sitzen, um gleich wieder zu ihren Kreuzfahrtschiffen im Aurlandsfjord zurückzufahren. Somit konnte ich die tollen Eindrücke bei meiner Wanderung zurück ans Meer in aller Ruhe genießen!
Die Aussicht in ein Tal während des Aufstiegs zum Gipfel des Bergs Molden.
https://m.youtube.com/watch?v=gzRL0aFOpCU
Einer der Tausenden von Seen in Norwegen, hier an der Passstraße von Myrkdalen nach Vikøyri, an der
nicht nur die Kühe Urlaub machen, sondern auch einige Norweger Hütten besitzen.
Einer der unzähligen Wasserfälle Norwegens, erneut an dieser Passstraße nach Vikøyri, das am Sognefjord liegt.
Das Skigebiet Myrkdalen Fjellandsby, welches im Sommer fast vollständig verlassen ist.
Die alte Straße mit engen Serpentinen von Stalheim nach Gudvangen, die man von der E16 über die Hinweisschilder Stalheimskleiva erreicht.
Ein kleiner Weiler mit seinem privaten Wasserfall.
Die meisten Berge haben ein sanftes Profil, da sie während der letzten Eiszeit von mächtigen Gletschern bedeckt waren und dabei abgeschliffen wurden.
Ein mit Eis und Schnee bedecktes Plateau mit einem Auslassgletscher an der linken Seite während meines Fluges von Bergen nach Oslo.
Mein Standard-Mittagessen, weil man in den Cafés und Restaurants mindestens 20 Euro für ein kleines Gericht ausgeben muss.
Die meisten Touristen blieben an der Endhaltestelle der Flåmsbana im Zug sitzen, um gleich wieder zu ihren Kreuzfahrtschiffen im Aurlandsfjord zurückzufahren. Somit konnte ich die tollen Eindrücke bei meiner Wanderung zurück ans Meer in aller Ruhe genießen!
Die Aussicht in ein Tal während des Aufstiegs zum Gipfel des Bergs Molden.
https://m.youtube.com/watch?v=gzRL0aFOpCU
Einer der Tausenden von Seen in Norwegen, hier an der Passstraße von Myrkdalen nach Vikøyri, an der
nicht nur die Kühe Urlaub machen, sondern auch einige Norweger Hütten besitzen.
Einer der unzähligen Wasserfälle Norwegens, erneut an dieser Passstraße nach Vikøyri, das am Sognefjord liegt.
Das Skigebiet Myrkdalen Fjellandsby, welches im Sommer fast vollständig verlassen ist.
Die alte Straße mit engen Serpentinen von Stalheim nach Gudvangen, die man von der E16 über die Hinweisschilder Stalheimskleiva erreicht.
Ein kleiner Weiler mit seinem privaten Wasserfall.
Die meisten Berge haben ein sanftes Profil, da sie während der letzten Eiszeit von mächtigen Gletschern bedeckt waren und dabei abgeschliffen wurden.
Ein mit Eis und Schnee bedecktes Plateau mit einem Auslassgletscher an der linken Seite während meines Fluges von Bergen nach Oslo.
Mein Standard-Mittagessen, weil man in den Cafés und Restaurants mindestens 20 Euro für ein kleines Gericht ausgeben muss.
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