Manjanggul ist eine ca. 7,4 km lange, bis zu 23 m breite und bis zu 30 m hohe Lavaröhre auf der koreanischen Insel Jejudo.
Sie gehört zu einem System von Lavaröhren, das vor 100 000 bis 300 000 Jahren durch Ausbrüche des Flankenvulkans Geomunoreum entstanden ist und den Status eines UNESCO Weltnaturerbes hat.
Im Bild eine große Halle der Lavaröhre, die auf einem 1 km langen Abschnitt für Touristen besuchbar ist.
Lavaröhren entstehen, wenn die Lava dünnflüssig ist und in einer Rinne einen Hang mit höchstens 5° Neigung hinabfließt. Da die Fließgeschwindigkeit und die Temperatur der Lava an den Rändern und der Oberfläche am geringsten sind, erstarrt die Lava dort zuerst. So wächst ausgehend von den Rändern ein Dach über dem Lavastrom.
Wenn dann bei einem späteren Ausbruch die Lavaröhre nicht ganz gefüllt ist, bilden sich an den Rändern Terrassen, die hier im Bild zu sehen sind.
Die Lavaröhre Manjanggul war leider die meiste Zeit nur spärlich beleuchtet und
man musste aufpassen, da der Lavaboden stellenweise sehr glitschig war.
Im Bild die mit 7,6 m höchste Lavasäule der Welt, die durch herabtropfende Lava von der Decke entstanden ist.
Das ist der Eingang zur Lavaröhre, in der es auch im Sommer sehr kühl ist.
Alle anderen Lavaröhren in der Umgebung sind für Touristen nicht zugänglich, doch einige Bilder dieser Röhren habe ich fotografiert, da ich sie so schön fand.
Das Farbenspiel kommt durch mineralische Ablagerungen zustande.
Donnerstag, 17. August 2017
Dienstag, 15. August 2017
Hallasan - Schildvulkan und höchster Berg Südkoreas
Der Hallasan ist ein Schildvulkan und mit 1950 m Höhe der höchste Berg Südkoteas.
Er ist eines der drei UNESCO Weltnaturerbe der Insel Jejudo und zuletzt vor ca. 5000 Jahren ausgebrochen.
Ein Schildvulkan ist sehr flach abfallend, dafür hat er eine enorme Ausdehnung.
Der Aufstieg von Westen führt an dieser beachtlichen Steilwand vorbei, über deren Entstehung ich nichts gefunden habe und
die wegen ihrer vielen Zacken den Namen "500 Jünger Buddhas" trägt.
Rund um den Hauptvulkan Hallasan befinden sich ca. 350 Flankenvulkane, deren englische Bezeichnung "parasitic cones" viel origineller und witzig ist.
Noch einmal der Gipfel des Hallasan, den man von der Westroute kommend aus Naturschutzgründen nicht besteigen darf.
Und so sieht er von etwas weiter oben aus, wobei die Farbe des Kratersees sicherlich digital bearbeitet wurde! 😀
Er ist eines der drei UNESCO Weltnaturerbe der Insel Jejudo und zuletzt vor ca. 5000 Jahren ausgebrochen.
Ein Schildvulkan ist sehr flach abfallend, dafür hat er eine enorme Ausdehnung.
Der Aufstieg von Westen führt an dieser beachtlichen Steilwand vorbei, über deren Entstehung ich nichts gefunden habe und
die wegen ihrer vielen Zacken den Namen "500 Jünger Buddhas" trägt.
Rund um den Hauptvulkan Hallasan befinden sich ca. 350 Flankenvulkane, deren englische Bezeichnung "parasitic cones" viel origineller und witzig ist.
Noch einmal der Gipfel des Hallasan, den man von der Westroute kommend aus Naturschutzgründen nicht besteigen darf.
Und so sieht er von etwas weiter oben aus, wobei die Farbe des Kratersees sicherlich digital bearbeitet wurde! 😀
Montag, 14. August 2017
Jejudo - die größte Insel Südkoreas
Jejudo liegt ca. 85 km vor der Südküste der koreanischen Halbinsel, ist 73 km lang und 31 km breit.
Die größte Insel Südkoreas ist vulkanischen Ursprungs (was das vor langer Zeit geschulte Geographengehirn sofort am Gestein Basalt erkennt), vor ca. 2 Millionen Jahren entstanden und beherbergt drei UNESCO Weltnaturerbe.
Auch die Flüsse der subtropischen Insel müssen sich durch den Basalt zum Meer kämpfen.
An dieser Stelle kann man fühlen, wie die flüssige Lava beim Treffen mit dem Meer erstarrt.
Ein Angler nutzt diesen natürlichen Steg aus Basalt für sein Hobby.
Diese Damen suchen an der Küste zwischen den Felsen Muscheln, die man in vielen Restaurants der Insel verspeisen kann. Die beiden Herren scheinen nur die natürlich immens schwere Verantwortung zu tragen! 😁
Neben der felsigen Küste gibt es auf Jejudo auch schöne Strände für die überwiegend asiatischen Touristen.
Im Hintergrund sieht man auch eines der Windräder älterer Bauart (die nicht so hoch sind wie die neuen) und auf Jejudo öfters das Ufer säumen.
Und so sieht die Vulkaninsel von oben aus, mit dem Schildvulkan Hallasan im Zentrum, der 1950 m hoch ist und zuletzt vor ca. 5000 Jahren aktiv war.
Die größte Insel Südkoreas ist vulkanischen Ursprungs (was das vor langer Zeit geschulte Geographengehirn sofort am Gestein Basalt erkennt), vor ca. 2 Millionen Jahren entstanden und beherbergt drei UNESCO Weltnaturerbe.
Auch die Flüsse der subtropischen Insel müssen sich durch den Basalt zum Meer kämpfen.
An dieser Stelle kann man fühlen, wie die flüssige Lava beim Treffen mit dem Meer erstarrt.
Ein Angler nutzt diesen natürlichen Steg aus Basalt für sein Hobby.
Diese Damen suchen an der Küste zwischen den Felsen Muscheln, die man in vielen Restaurants der Insel verspeisen kann. Die beiden Herren scheinen nur die natürlich immens schwere Verantwortung zu tragen! 😁
Neben der felsigen Küste gibt es auf Jejudo auch schöne Strände für die überwiegend asiatischen Touristen.
Im Hintergrund sieht man auch eines der Windräder älterer Bauart (die nicht so hoch sind wie die neuen) und auf Jejudo öfters das Ufer säumen.
Und so sieht die Vulkaninsel von oben aus, mit dem Schildvulkan Hallasan im Zentrum, der 1950 m hoch ist und zuletzt vor ca. 5000 Jahren aktiv war.
Donnerstag, 10. August 2017
Busan - Copacabana und Machu Picchu in Südkorea
Busan ist mit 3,5 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Südkoreas. Sie liegt am südöstlichen Ende der koreanischen Halbinsel und hat einige schöne Sandstrände zu bieten.
Im Bild die "Copacabana" Busans, der Haeundae Beach, an dem gerade drei weitere große Hotels in die Höhe gezogen werden.
Während sich die überwiegend asiatischen Touristen unter den Sonnenschirmen breit machen, bevorzugen die etwas älteren Herrschaften die Abkühlung zwischen den Felsen bei über 30°.
Dass die Strände auch früher schon voll waren, zeigt dieses Bild der Songdo Beach, dem ersten, von den japanischen Besatzern eröffneten Badestrand Busans.
Der Name Busan bedeutet etwa "Kesselberg", denn die vielen Meeresbuchten der Stadt sind von bis zu 700 m hohen Bergen umgeben, die natürlich teilweise besiedelt sind.
Im Bild das Gamcheon Culture Village, das auch als "Machu Picchu" Südkoreas bezeichnet wird.
https://m.youtube.com/watch?v=7qnPmi28icQ
Von dort aus sieht man eine kleine Bucht, die als Hafen genutzt wird. Der Containerhafen von Busan liegt weiter westlich und ist etwa doppelt so groß wie der in Hamburg.
Die vielen asiatischen Touristen machen auch gerne Erinnerungsfotos von ihrer Rückseite in verschiedenen Posen.
Neben dem größten Kaufhaus der Welt gibt es in Busan auch Einkaufsstraßen mit zahlreichen Essensständen und
einem Markenshop neben dem anderen. Wie schon in Seoul und in Sokcho muss man in Korea von Adidas zu Fila, Puma, Under Armour, ... gehen, um das Passende zu finden.
Es gibt natürlich auch einen Tower, von dem aus die herrliche Lage Busans zwischen dem Japanischen Meer und den Bergen zu bestaunen ist.
In Busan habe ich auch mein erstes Fußballspiel auf asiatischem Boden angeschaut, wobei der Höhepunkt des Ausflugs ganz klar vor dem grünen Rasen lag! 😁
Im Bild die "Copacabana" Busans, der Haeundae Beach, an dem gerade drei weitere große Hotels in die Höhe gezogen werden.
Während sich die überwiegend asiatischen Touristen unter den Sonnenschirmen breit machen, bevorzugen die etwas älteren Herrschaften die Abkühlung zwischen den Felsen bei über 30°.
Dass die Strände auch früher schon voll waren, zeigt dieses Bild der Songdo Beach, dem ersten, von den japanischen Besatzern eröffneten Badestrand Busans.
Der Name Busan bedeutet etwa "Kesselberg", denn die vielen Meeresbuchten der Stadt sind von bis zu 700 m hohen Bergen umgeben, die natürlich teilweise besiedelt sind.
Im Bild das Gamcheon Culture Village, das auch als "Machu Picchu" Südkoreas bezeichnet wird.
https://m.youtube.com/watch?v=7qnPmi28icQ
Von dort aus sieht man eine kleine Bucht, die als Hafen genutzt wird. Der Containerhafen von Busan liegt weiter westlich und ist etwa doppelt so groß wie der in Hamburg.
Die vielen asiatischen Touristen machen auch gerne Erinnerungsfotos von ihrer Rückseite in verschiedenen Posen.
Neben dem größten Kaufhaus der Welt gibt es in Busan auch Einkaufsstraßen mit zahlreichen Essensständen und
einem Markenshop neben dem anderen. Wie schon in Seoul und in Sokcho muss man in Korea von Adidas zu Fila, Puma, Under Armour, ... gehen, um das Passende zu finden.
Es gibt natürlich auch einen Tower, von dem aus die herrliche Lage Busans zwischen dem Japanischen Meer und den Bergen zu bestaunen ist.
In Busan habe ich auch mein erstes Fußballspiel auf asiatischem Boden angeschaut, wobei der Höhepunkt des Ausflugs ganz klar vor dem grünen Rasen lag! 😁
Dienstag, 8. August 2017
Weitere Eindrücke von der Ostküste Südkoreas
Der ältere Herr in Sokcho, der seine kleine Fähre nur mit Muskelkraft bewegt und von uns Touristen dabei natürlich unterstützt wurde.
Der schöne Sandstrand in Gangneung ist in einem langen Abschnitt vom südkoreanischen Militär gesperrt, da Beobachtungsposten, kleine Bunker und Kasernen der Armee an der Küste positioniert sind.
Der begehbare See mit Lotusblumen im Gyeongpo Provincial Park in Gangneung.
Ca. 80 % der Südkoreaner leben in Städten und schaffen sich wenn möglich ihre kleinen Oasen.
Vor diesem kleinen Restaurant in Gangneung neben meinem Hotel standen jeden Tag den ganzen Abend lang junge Leute in der Schlange und warteten geduldig auf freie Plätze.
In diesem kleinen Park auf einem Hügel in Gangneung stehen Fitnessgeräte für die Stadtbewohner bereit.
Ein Restaurant in Gangneung, in dem man in separaten Zimmern im 1. und 2. Stock speist.
Der Reis auf den Feldern um die Städte hat inzwischen eine Höhe von ca. 50 cm erreicht.
Bus fahren zwischen den Städten ist in Südkorea sehr bequem und billig. Man zahlt pro 100 km ca. 10 Euro und hat in den Bussen mehr Beinfreiheit als im ICE.
Der schöne Sandstrand in Gangneung ist in einem langen Abschnitt vom südkoreanischen Militär gesperrt, da Beobachtungsposten, kleine Bunker und Kasernen der Armee an der Küste positioniert sind.
Der begehbare See mit Lotusblumen im Gyeongpo Provincial Park in Gangneung.
Ca. 80 % der Südkoreaner leben in Städten und schaffen sich wenn möglich ihre kleinen Oasen.
Vor diesem kleinen Restaurant in Gangneung neben meinem Hotel standen jeden Tag den ganzen Abend lang junge Leute in der Schlange und warteten geduldig auf freie Plätze.
In diesem kleinen Park auf einem Hügel in Gangneung stehen Fitnessgeräte für die Stadtbewohner bereit.
Ein Restaurant in Gangneung, in dem man in separaten Zimmern im 1. und 2. Stock speist.
Der Reis auf den Feldern um die Städte hat inzwischen eine Höhe von ca. 50 cm erreicht.
Bus fahren zwischen den Städten ist in Südkorea sehr bequem und billig. Man zahlt pro 100 km ca. 10 Euro und hat in den Bussen mehr Beinfreiheit als im ICE.
Abonnieren
Posts (Atom)




















































