Donnerstag, 16. März 2017

Mit dem Zug nach Kanchanaburi

Thonburi ist die Schwesterstadt Bangkoks auf der westlichen Flussseite des Chao Phraya.
Sie wurde 1767 die Zufluchtsstätte für den König und seine Armee, nachdem diese aus der Hauptstadt Ayutthaya fliehen mussten. Erst 15 Jahre später übersiedelten sie dann ans andere Flussufer nach Bangkok.
In Thonburi beginnt die Bahnstrecke nach Kanchanaburi.


Es gibt in Thailand 3 Klassen in den Zügen. Im Zug nach Kanchanaburi gibt es allerdings nur die 3. Klasse.
Die Karte kostete 3 Euro für die 130 km lange Fahrt.


In Thonburi fuhr der Zug zunächst durch Slums, wobei die Dächer der Hütten den Zug fast streiften.
Später hatte man freien Blick auf landwirtschaftliche Nutzflächen wie z. B. Reisfelder.


Sam's Guesthouse direkt am River Kwai ist meine Erholungsstätte in Kanchanaburi. Eine Übernachtung kostet ca. 17 Euro.


Kanchanaburi ist berühmt für die Brücke am River Kwai und den Film von 1957 mit Alec Guinness und William Holden.
Die Touristen konzentrieren sich um die Mae Nam Kwae Road, auf der es allerdings deutlich ruhiger zugeht als in Bangkok.


Mittwoch, 15. März 2017

Abschied (vorläufig) von Bangkok

Was bleibt von Bangkok in Erinnerung?
Zuerst natürlich die Begegnungen mit Menschen wie dem 91jährigen Mohamed, den ich vor einer Moschee kennengelernt habe und der mich eingeladen hat, bei meinem nächsten Aufenthalt in Bangkok bei ihm zu übernachten.


Meine Oasen wie z. B. der kleine Park am Chao Praya mit dem Phra Sumen Fort (das Fort und die Stadtmauer wurden im 18. Jhd. errichtet) und dem Santichai Prakarn Pavillon.


Die zahlreichen und leckeren Essensstände. Manchmal frage ich mich, ob die Thais zuhause überhaupt selbst kochen!?


Die Fahrten auf dem Chao Praya, auf dem fast soviel Verkehr ist wie auf den Straßen Bangkoks.


Das friedliche Zusammenleben mit vielen Kulturen und Religionen, die Freundlichkeit und die Toleranz der Thais in einer meistens lauten und umtriebigen Megacity.
Die Rosenkranzkirche, die 1786 von Portugiesen errichtet wurde.


Dienstag, 14. März 2017

In der Silom Road, eine der ersten Straßen Bangkoks

Die Silom Road wurde von der Regierung finanziert und 1858 fertiggestellt. Spätere Parallelstraßen wurden dagegen privat finanziert.
Heute ist die Silom eine der Hauptgeschäftsstraßen Bangkoks mit Einkaufstempeln, Banken, Hotels und sie ist natürlich auch ein Verkehrsknotenpunkt.


Bauarbeiterinnen in der Silom Road


Was sich Architekten so alles einfallen lassen!?


Der Eingang zum Sri Mariamman Tempel, ein Hindutempel, der 1879 von südindischen Tamilen an der Silom Road erbaut wurde.
Innen durfte man nicht fotografieren.


Eine Nudelverkäuferin in der Silom Road


Obwohl auch hier an jeder Ecke Essen angeboten wird, war das Erdgeschoss eines Einkaufstempels ebenfalls mit Essensständen belagert. Dieser Stand war der Renner bei den Thais und deshalb habe ich die leckeren Sachen auch probiert, weiß aber nicht, was es war.




Wohnen in Bangkok

Direkt am Chao Phraya, der neben dem Mekong der wichtigste Fluss Thailands ist


Ein-Zimmer-Apartments mit Stellplatz


Oder ganz ruhig in einer kleinen Gasse


Natürlich immer mit perfektem Stromanschluss und


einem Hausaltar, mit dem man auch zeigen kann, dass in diesem Haus Geld vorhanden ist


Sonntag, 12. März 2017

Weitere Eindrücke aus der Chinatown Bangkoks

Das harte Arbeitsleben einer Köchin in der Yaowarat Road


Die Bedienung und der Spüler desselben Straßenrestaurants (eine Fahrbahn der Yaowarat Road wurde einfach mit Verkehrsleitkegeln abgesperrt und mit Tischen belagert)


Die Trauben waren ziemlich teuer (1 kg für ca. 4,20 Euro), aber man gönnt sich ja sonst nichts


Das letzte Tageslicht in der Yaowarat Road


Ein stolzer Vater in der Soi Issaraphap, in der man unter anderem exotische Gewürze und Tee kaufen kann


Haarentfernung im Gesicht ist nicht nur für Frauen ein Pflichttermin


Eine Bettlerin mit sehr viel Stil


Samstag, 11. März 2017

Der goldene Buddha im Wat Traimit und der Wat Mangkon Kamalawat

Der Eingang zum Buddha ist im 3. Stock des Phra Maha Mondhop. In den anderen zwei Stockwerken des Phra befindet sich ein Museum zur Geschichte der chinesischen Migranten und des Buddhas.


Der Buddha ist 3,91 m hoch, 5,5 t schwer, stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist aus PUREM Gold.
Sein aktueller Wert beträgt also ca. 200 Millionen Euro.
Während meiner Ausbildung bei der Commerzbank hatte ich zwar mal eine Million D-Mark vor mir liegen, aber das war im Vergleich zum Buddha nur Taschengeld.



Der Wat Mangkon Kamalawat ist der größte und älteste chinesische Tempel in Bangkok. Er wurde 1871 oder 1872 erbaut.


Im Tempel fand ein florierender Verkauf von Blumen statt, der von einem Mönch überwacht wurde.


Die Blätter der Blumen wurden dann kunstvoll verformt. Zur Bedeutung dieses Rituals habe ich leider nichts gefunden und die Dame im Vordergrund konnte kein Englisch.


Auf dem Weg zum goldenen Buddha in der Chinatown Bangkoks

Mit dem Schnellboot auf dem Menam Chao Phraya für 1,20 Euro zur Chinatown gefahren. Tagsüber kommt man nur mit dem Boot oder der S-Bahn in Bangkok voran.


Kaum aus dem Boot gestiegen und schon wurden alle Klischees über das Aussehen von Chinesen und ihren Läden bestätigt.



Dann wieder eine leckere Suppe zum Frühstück um 14 Uhr genossen. Das Einzige was ich kannte waren Nudeln und Tintenfisch.


Kurz vor dem goldenen Buddha das China Gate erreicht, das die chinesische Gemeinde zu Ehren König Bhumibols 1999 errichtet hat.
Mal sehen, wann die islamischen Migranten zu Ehren Angela Merkels eine Moschee bauen!?


Ein entspannter Tag und eine durchfeierte Nacht in Bangkok

Zunächst die verschwitzten Klamotten zum Waschen gebracht (1 kg für 80 Cent)


Danach eine große Schale leckerer Suppe für 1,30 Euro verdrückt


Am Ufer des Menam Chao Phraya den kühlenden Wind genossen, gelesen und gedöst


Abends in der Roof Bar mit Blick auf die Khaosan Road gefeiert (der beste Laden mit Live-Musik in der Khaosan).
https://m.youtube.com/watch?v=mh0SFDmcigk


Und abschließend im Lucky Beer in der Khaosan mit einem Ladyboy bei Electronic Dance Music getanzt
https://m.youtube.com/watch?v=zDP8Y_YA9GA


Donnerstag, 9. März 2017

Der Königspalast und die Trauer um den verstorbenen König Bhumibol

Auf dem Weg zum Königspalast waren auch Hunderte von trauernden Thais, die ihrem geliebten König Bhumibol die letzte Ehre erweisen wollten. Er ist bereits im Oktober 2016 verstorben, doch weiterhin strömen jeden Tag Tausende zum Königspalast.


Zuvor hatten sie geduldig über Stunden auf den Einlass gewartet.


Die Fassade des Königspalastes im Renaissancestil ist ein schöner Kontrast zu den siamesischen Spitzdächern und Türmen.
Die Palasträume können nicht besichtigt werden.
Im Palast werden auch die Urnen der letzten Könige verwahrt.



Zahlreiche Wächter im Königstempel sorgen für Sicherheit