Samstag, 19. Oktober 2019

Jahrgangsstufentreffen Kepler-Gymnasium Ulm (35 Jahre Abi)

Im September besuchte ich meine alte Heimat Ulm.
Ca. 40 Schulkameradinnen und Schulkameraden feierten bis in die Nacht 35 Jahre Abi im Barfüßer in Neu-Ulm.
Im Bild von links nach rechts:
Ich, Jörg und Uwe (im Hintergrund: Tatjana, Boris, Jürgen, Oliver, Bruno, Holger und Wolfgang)
Ein kurzes Video vom Treffen findet Ihr hier:
https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=vo0uzRvATM8


Bernd, Christoph, Oli, Ulrike und Sigrun


Marion, Thomas, Uwe, Joachims Freundin, ich, Joachim und Martin


Daniel, Jörg, Boris, Hans-Peter, Bernd, Andreas, Klaus und Bruno


Marion, Eva und Beate


Renate, Daniel, Gaby und Andreas


Bernd, Klaus und Gaby


Renate, Beate, Eva und Marion


Susanne, Oli, Holger und Bruno


Frank


Joachim und Martin


Renate und Daniel


Marion und Uwe


Andreas und Daniel


Birgit und Marion


Jürgen, Oliver, Bruno und Wolfgang


Gaby, Klaus, Hartwig, Tatjana und Hans-Peter


Bernd, Andreas, Gaby, Hartwig und Hans-Peter


Renate und Beate


Samstag, 4. Mai 2019

Yoga, Zen-Buddhismus und der Blick von meinem Balkon

Nachdem ich in Pattaya bereits tolle Lehrer für Karate und die Zen-Meditation habe, ist vor ein paar Wochen Marianne, eine professionelle Yoga-Lehrerin, im deutschsprachigen Begegnungszentrum aufgetaucht und sie hat sich sofort bereiterklärt, uns in die Welt des Yoga einzuführen (im Bild machen wir eine Partnerübung).



Weiterhin überglücklich bin ich mit meinem kleinen Apartment in der Soi 16 in Naklua. Ich genieße jeden Tag den Ausblick und konzentriere mich während den Zazens (den meditativen Übungen im Zen-Buddhismus) auf die Geräusche der Vögel, der arbeitenden Thais und des Verkehrs, um "die Gedanken im Feuer der Achtsamkeit zu verbrennen" (Zitat der amerikanischen Zen-Meisterin Joko Beck aus ihrem lehrreichen Buch "Zen im Alltag").
Der Zen-Buddhismus ist wohl die radikalste Religion der Welt, den er kennt nichts Ewiges, außer der Leere und der Vergänglichkeit.





Songkran (das thailändische Neujahrsfest) wird in manchen Straßen Pattayas eine komplette Woche lang mit Wasserschlachten gefeiert. Zusätzlich wird man immer wieder mit einer Paste im Gesicht beschmiert, die Glück bringen soll.
Einen guten Eindruck über das Treiben an Songkran vermittelt dieses Video mit der typischen Thai-Dance Music, die ich schon seit Jahren genauso liebe wie die internationale Dance Music auf Sunshine Live, dem besten Radiosender für elektronische Dance Music.
https://m.youtube.com/watch?v=pyGtE8N0Pr0


Kurz vor Songkran ist mir Khouanta, eine 32jährige alleinerziehende Mutter von zwei Kindern in der Diskothek Insomnia über den Weg gelaufen. Wir sehen uns seither regelmäßig und warten ab, ob wir uns weiterhin so gut verstehen wie bisher.


Jip, meine bisherige 22jährige Freundin, war einfach vielfach noch zu kindlich für mich, obwohl auch sie bereits schon Mutter eines Sohnes ist.


Sonntag, 10. März 2019

Der gelbe Karate-Gürtel und weitere Infos aus Pattaya

Nach 4 Monaten Karate-Training haben ich und meine jungen Mitschüler die Prüfung für den gelben Karate-Gürtel bestanden und ihn in einer feierlichen Zeremonie von Livy erhalten.


Der weiße Gürtel, mit dem wir anfingen, hat die Bedeutung "Schnee liegt auf der Landschaft".
Der gelbe Gürtel besagt nun, dass der Schnee schmilzt und die gefrorene Erde gelb leuchtet.


Das 3x wöchentliche Training ist meistens sehr anstrengend, doch es gibt trotz der Strenge unserer Lehrer auch viel zu lachen.


Ansonsten bin ich weiterhin oft im Deutschsprachigen Begegnungszentrum in meinem Stadtteil Naklua von Pattaya.
Dort ist die Zen-Meditationsgruppe bei Werner, der ebenfalls Schwabe ist, für mich das Highlight der Woche und seit dieser Woche gehen wir zusammen auch zum Yoga.


Als Schwaben waren wir glücklich als "Das Wirtshaus" seinen Standort nach Naklua verlegt hatte, doch leider war die Lage in der Soi Photisan ohne Autoparkplätze und viel Verkehr so schlecht, dass es in der Zwischenzeit schon wieder schließen musste und wir somit auf unsere geliebten Linsa mit Spätzla und Wienerla wieder verzichten müssen.


Im Terminal 21, dem neuesten Einkaufszentrum in Pattaya, kann ich mich aber weiterhin mit gutem Brot, Laugawecka, Läberkäs und Wienerla versorgen.
Außerdem gibt es in Naklua zahlreiche Restaurants mit deutscher Küche, allerdings keines mit schwäbischen Spezialitäten.



Chansouk aus Laos hat mich neulich in Pattaya besucht und wenn in Vientiane, der Hauptstadt von Laos, in den nächsten Jahren die Infrastruktur sich weiter verbessert, dann kann ich mir auch vorstellen, zu ihr zu ziehen.


Solange ich in Pattaya bleibe, werde ich allerdings weiterhin am Wochenende mit Jip durch die Rock-Bars ziehen.


Über Weihnachten war mein Schulfreund Markus mit seiner Frau in Thailand und wir konnten zusammen einen schönen Abend bei meinem Lieblingsitaliener "Limoncello" in Bangkok verbringen.


Sonntag, 9. Dezember 2018

Mein neues Zuhause in Thailand

Nach 20 Monaten als Reisender durch Ostasien, Afrika und Europa habe ich mir ein kleines Apartment für ca. 300 Euro Gesamtkosten (was ungefähr dem Durchschnittsgehalt in Thailand entspricht) im Stadtteil Naklua von Pattaya gemietet.


Im 25. Stockwerk des A.D. Hyatt Condominiums habe ich bisher meine Ruhe vor lauten Nachbarn und surrenden Moskitos und


einen tollen Blick von meinem Balkon auf die anderen Apartment-Hochhäuser und das Meer.
https://m.youtube.com/watch?v=eF32DjyU_6o


Am Strand war ich bisher erst einmal, denn ein Swimmingpool und ein Fitnessraum sind in meinem Hochhaus im Mietpreis enthalten! 😄



In Naklua gibt es ein deutsches Begegnungszentrum, das verschiedene Kurse (Sprachen lernen, Zen-Meditation, Gesprächskreise) anbietet, von der evangelischen Kirche durch einen pensionierten Pastor geleitet wird und in dem Khun-Jack, der fließend Deutsch spricht, und sein Team deutsche und thailändische Gerichte anbieten.


Das sehr gute deutsche Restaurant Bramburi ist ebenfalls in Naklua, doch Linsen mit Spätzle und Wienerle gibt es auch dort nicht. Dafür stellen sie Brot und Wurstwaren selber her, die man  mitnehmen kann.


Neben Fitness und Schwimmen gehe ich 3x pro Woche ins Karatetraining.
Der neuseeländische Besitzer des Centers der World Kumite Organization in Pattaya (im oberen Teil des Bildes der zweite von rechts) ist ein hervorragender Lehrer und betreibt im gleichen Gebäude einen Harley-Davidson Laden.


Im 10-Baht-Bus, meinem bevorzugten Beförderungsmittel im gefährlichen Straßenverkehr, habe ich Jip, eine alleinerziehende Mutter eines 7jährigen Sohnes, kennengelernt.


Ihre Eltern sind arme Reisbauern in der Nähe von Buriram.
Das Video zeigt die Wohnverhältnisse der Eltern, die solange arbeiten werden bis es nicht mehr geht und sich um Jips Sohn kümmern.
https://m.youtube.com/watch?v=kF62v36iTQM