Samstag, 6. Mai 2017

Der Mandalay Hill

Der Mandalay Hill ist 236 m hoch und wurde auch von Buddha bestiegen. Damals soll er die Prophezeiung gemacht haben, dass 2400 Jahre später am Fuß des Hügels eine große Stadt entstehen wird, was mit dem Zeitpunkt der Grundsteinlegung König Mindons 1857 exakt übereinstimmt.

Blick zum Mandalay Hill vom Osttor des Königspalastes


Blick vom Mandalay Hill zur Sandami-Pagode mit ihren vielen kleinen, weißen Pagoden


Blick zum Königspalast mit dem Ostteil des 50 m breiten Wassergrabens


Während des Aufstiegs über ca. 1000 Stufen wollten diese Jungs ein Bild mit mir machen


Die Pagode auf dem Gipfel wurde erst in den 90er Jahren durch Spendengelder errichtet.
Im Bild vermutlich wieder eine heilige Zeremonie, da die Gläubigen weiße Kleidung tragen.


Sonnenuntergang mit Blick zum Fluss Ayeyarwady und dem Hügel von Mingun


Donnerstag, 4. Mai 2017

Die Kuthodaw-Pagode in Mandalay

Die Kuthodaw-Pagode wurde 1868 fertiggestellt und enthält auf 729 Marmortafeln die buddhistische Lehre, den Pali-Kanon.
Die Pagode wird deshalb auch als das größte Buch der Welt bezeichnet.
Jede einzelne Marmortafel ist in einer kleinen Pagode untergebracht.

Hier sieht man das Modell der Pagode


Das Betreten war nur barfuß erlaubt und deshalb bin nicht nur ich über die heißen Steinplatten gerannt.
In Thailand durfte man überall Socken tragen.
Im Bild sieht man den Eingang zur Pagode.


Einige der 729 kleinen Pagoden, die jeweils eine beschriebene Marmortafel enthalten.


In der Mitte steht eine große, vergoldete Pagode, die gerade restauriert wird.


Innerhalb der Pagode herrschte reges Treiben an Verkaufsständen oder es wurde ein kleines Schwätzchen im Schatten abgehalten.


Der Blick von der Pagode zum Mandalay Hill, meinem nächsten Ziel.


400 m neben der Kuthodaw-Pagode steht die Sandamuni-Pagode, deren kleine, weiße Pagoden ebenfalls Marmortafeln enthalten.
Diese Marmortafeln sind allerdings nur mit zwei Kommentaren zum Pali-Kanon beschrieben.


Der Königspalast in Mandalay

Mandalay ist eine junge Stadt, die 1857 von König Mindon gegründet wurde, nachdem er seinen Halbbruder vom Thron gestürzt hatte.
Mit ca. 1,6 Mio. Einwohnern ist Mandalay die zweitgrößte Stadt Myanmars und der 2 x 2 km große Königspalast ist eine Stadt in der Stadt, die heute als Militärstützpunkt genutzt wird.
Zu Zeiten König Mindons hatte Mandalay ca. 100 000 Einwohner, die aus der alten Hauptstadt zwangsumgesiedelt wurden.

Die südöstliche Ecke des Königspalastes, der von einem 50 m breiten Wassergraben umgeben ist.


Auf jeder Quadratseite gibt es drei Stadttore. Eines durfte nur für den König, ein anderes nur für das Heer und ein weiteres nur für Trauerzüge geöffnet werden.


Im Zentrum des riesigen Geländes steht der Myanansankyaw Golden Palace. Dieser Bereich umfasste früher 130 Gebäude, u.a. den Thronsaal als Zentrum des Universums.

Einer der Wachtürme und im Hintergrund die Mauer des Golden Palace.


Der gesamte Königspalast wurde nach birmanischer Tradition vollständig aus Holz gebaut und fiel 1945 bei Kämpfen zwischen Briten und Japanern, die dort ihr Hauptquartier eingerichtet hatten, den Flammen zum Opfer.
Heute sieht man also nur Rekonstruktionen, die nicht sehr aufwändig in den 1990er Jahren von der Militärregierung veranlasst wurden.


Eingänge zum Thronsaal


Blick aus dem Thronsaal


Der letzte König Thibaw mit seiner Frau.
Birma wurde 1885 von den Briten eingenommen.


Die 130 Gebäude des Golden Palace waren u.a. auch für die 49 Frauen König Mindons bestimmt


Mittwoch, 3. Mai 2017

Wohnen am Fluss Ayeyarwady in Mandalay

Am Flussabschnitt, wo gearbeitet wurde, standen auch einige Hütten, wobei diese beiden im Bild eine von den besseren Hütten waren.


Gewaschen und gebadet wurde natürlich auch am und im Fluss.


Zwei Kilometer flussaufwärts, wo die Anlegestellen für die Touristenboote sind, ist das gesamte Ufer mit Hütten belegt. Man kann dies wohl auch als Slum bezeichnen.


Hier habe ich dann auch ein Schwein und ein Rind gesehen, die im Müll nach Nahrung gesucht haben.


Auf der anderen Seite der Uferstraße war dieser Markt. Die Frauen im Vordergrund haben Fisch verkauft, wobei ihre besten Kunden die Fliegen waren.


Etwas weiter vom Fluss entfernt war noch ein anderer, schönerer Markt.


Zum Schluss des Tages gab es selbst gemixtes Radler in einem Restaurant am Fluss bei diesem Sonnenuntergang.


Arbeiten am Fluss Ayeyarwady in Mandalay

Am Ende der 35th Street in Mandalay werden die Transportschiffe be- und entladen, wobei ich keinen einzigen Kran gesehen habe.


Dieser bei 40 Grad im Schatten hart arbeitenden Gruppe, in der die Frauen dieselbe Anzahl von Stahlteilen tragen mussten, habe ich 10 000 Kyat (ca. 7 Euro) geschenkt, worüber sie sich sehr gefreut haben.


Es gibt dort keine festen Anlegestellen, sondern nur wackelige aus Brettern.


Die Waren werden teilweise mit skurrilen Fahrzeugen transportiert, die auch als Schlafplatz dienen können.



Der Inhaber dieser Tankstelle an der Uferstraße hat da schon einen leichteren Job.


Die Moped-Taxifahrer haben um Geld dieses Spiel gespielt. Mit dem grünen Plastikteil mussten die blauen Teile in den Ecken versenkt werden, wobei jedes blaue Teil auf der Unterseite mit einer für den Spieler nicht sichtbaren Punktzahl versehen war.


Dienstag, 2. Mai 2017

Erste Begegnungen in Myanmar

Kaum aus dem Hotel in Mandalay gegangen, ist mir dieser Mann mit seinen vier Töchtern aufgefallen.
Er betreibt einen Shop für Koffer und Rucksäcke.
Die meisten Frauen in Myanmar schmieren sich Thanaka ins Gesicht. Das ist eine Paste aus einer Baumrinde. Sie soll die Haut jung halten, vor UV-Strahlung schützen und wird auch als birmanisches Make-up bezeichnet.


Dieses Sammeltaxi wollte mich auch noch mitnehmen, doch ich bin lieber zu Fuß unterwegs, da man dadurch viele Begegnungen mit Menschen hat.



Der Inhaber dieses Shops wollte unbedingt ein Foto von mir mit seinen Töchtern machen! :-)


Dieser junge Mann hat Betelprieme hergestellt und mir auch zum probieren gegeben.
Die Grundbestandteile sind zerhackte Betelnuss, das Betelblatt und flüssiger, gelöschter Kalk.
Das ganze wird gekaut, die Flüssigkeit ausgespuckt und das soll dann eine aphrodisierende Wirkung haben. Die einzige Wirkung, die ich sehen konnte, waren die braunen Zähne der Männer durch das ständige Kauen.


Viele junge Novizen und Noviziinnen sind in Mandalay unterwegs, um Geld zu sammeln.
Heute habe ich schon dreimal gespendet und der Tag ist noch lange nicht vorbei.


Montag, 1. Mai 2017

Verschiedene Eindrücke der letzten Wochen (Teil 2)

Eine kleine Straße, die in Thailand die Bezeichnung "Soi" hat, in der Altstadt von Chiang Mai


Die Klimaanlage des Zuges wird gekühlt, bisher hat sie aber immer (auch bei Temperaturen um die 40 Grad) funktioniert


Der Nationalstolz der Thais, für den sie keine Fußball-WM brauchen


Recycling in Thailand, denn der meiste Müll wird für 1 Euro im Monat unsortiert an die Straße gestellt und die Wertstoffe (hauptsächlich Plastikflaschen und Papier) dann herausgefischt.
Der Mann erklärte mir, dass er für eine Plastikflasche 3 Cent bekommt.


Ein Tuk Tuk, das nicht nur von Ladyboys in Anspruch genommen wird


Eine Buddhastatue vor einem Chedi in Alt-Sukhothai


Eine sehr schöne Einladung zum Ausruhen in einem kleinen Tempel in Chiang Mai



Verschiedene Eindrücke der letzten Wochen

Einmal im Monat fährt die Inhaberin meines Guesthouse in Chiang Mai zum Markt, kauft kleine Welse (4-5 Stück für 3 Euro) und lässt sie dann in einem Tempel am Fluss wieder frei.
Hintergrund: Wer Gutes tut, dem wird auch Gutes widerfahren!



Nach der Freilassung werden die Fische dann auch gleich noch gefüttert.


Der chinesische Drache am Eingang zum Park in Nakhon Sawan


Massage im Freien im Park in Phitsanulok


Die Snooker-Höhle in Phitsanulok!
Alle sieben Tische waren auch an einem Wochentag nachmittags besetzt und es wurde um Geld gespielt.


Zwei ältere Männer, die sich im Park von Phitsanulok mit Zeitung und Radio entspannen