Busan ist mit 3,5 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Südkoreas. Sie liegt am südöstlichen Ende der koreanischen Halbinsel und hat einige schöne Sandstrände zu bieten.
Im Bild die "Copacabana" Busans, der Haeundae Beach, an dem gerade drei weitere große Hotels in die Höhe gezogen werden.
Während sich die überwiegend asiatischen Touristen unter den Sonnenschirmen breit machen, bevorzugen die etwas älteren Herrschaften die Abkühlung zwischen den Felsen bei über 30°.
Dass die Strände auch früher schon voll waren, zeigt dieses Bild der Songdo Beach, dem ersten, von den japanischen Besatzern eröffneten Badestrand Busans.
Der Name Busan bedeutet etwa "Kesselberg", denn die vielen Meeresbuchten der Stadt sind von bis zu 700 m hohen Bergen umgeben, die natürlich teilweise besiedelt sind.
Im Bild das Gamcheon Culture Village, das auch als "Machu Picchu" Südkoreas bezeichnet wird.
https://m.youtube.com/watch?v=7qnPmi28icQ
Von dort aus sieht man eine kleine Bucht, die als Hafen genutzt wird. Der Containerhafen von Busan liegt weiter westlich und ist etwa doppelt so groß wie der in Hamburg.
Die vielen asiatischen Touristen machen auch gerne Erinnerungsfotos von ihrer Rückseite in verschiedenen Posen.
Neben dem größten Kaufhaus der Welt gibt es in Busan auch Einkaufsstraßen mit zahlreichen Essensständen und
einem Markenshop neben dem anderen. Wie schon in Seoul und in Sokcho muss man in Korea von Adidas zu Fila, Puma, Under Armour, ... gehen, um das Passende zu finden.
Es gibt natürlich auch einen Tower, von dem aus die herrliche Lage Busans zwischen dem Japanischen Meer und den Bergen zu bestaunen ist.
In Busan habe ich auch mein erstes Fußballspiel auf asiatischem Boden angeschaut, wobei der Höhepunkt des Ausflugs ganz klar vor dem grünen Rasen lag! 😁
Donnerstag, 10. August 2017
Dienstag, 8. August 2017
Weitere Eindrücke von der Ostküste Südkoreas
Der ältere Herr in Sokcho, der seine kleine Fähre nur mit Muskelkraft bewegt und von uns Touristen dabei natürlich unterstützt wurde.
Der schöne Sandstrand in Gangneung ist in einem langen Abschnitt vom südkoreanischen Militär gesperrt, da Beobachtungsposten, kleine Bunker und Kasernen der Armee an der Küste positioniert sind.
Der begehbare See mit Lotusblumen im Gyeongpo Provincial Park in Gangneung.
Ca. 80 % der Südkoreaner leben in Städten und schaffen sich wenn möglich ihre kleinen Oasen.
Vor diesem kleinen Restaurant in Gangneung neben meinem Hotel standen jeden Tag den ganzen Abend lang junge Leute in der Schlange und warteten geduldig auf freie Plätze.
In diesem kleinen Park auf einem Hügel in Gangneung stehen Fitnessgeräte für die Stadtbewohner bereit.
Ein Restaurant in Gangneung, in dem man in separaten Zimmern im 1. und 2. Stock speist.
Der Reis auf den Feldern um die Städte hat inzwischen eine Höhe von ca. 50 cm erreicht.
Bus fahren zwischen den Städten ist in Südkorea sehr bequem und billig. Man zahlt pro 100 km ca. 10 Euro und hat in den Bussen mehr Beinfreiheit als im ICE.
Der schöne Sandstrand in Gangneung ist in einem langen Abschnitt vom südkoreanischen Militär gesperrt, da Beobachtungsposten, kleine Bunker und Kasernen der Armee an der Küste positioniert sind.
Der begehbare See mit Lotusblumen im Gyeongpo Provincial Park in Gangneung.
Ca. 80 % der Südkoreaner leben in Städten und schaffen sich wenn möglich ihre kleinen Oasen.
Vor diesem kleinen Restaurant in Gangneung neben meinem Hotel standen jeden Tag den ganzen Abend lang junge Leute in der Schlange und warteten geduldig auf freie Plätze.
In diesem kleinen Park auf einem Hügel in Gangneung stehen Fitnessgeräte für die Stadtbewohner bereit.
Ein Restaurant in Gangneung, in dem man in separaten Zimmern im 1. und 2. Stock speist.
Der Reis auf den Feldern um die Städte hat inzwischen eine Höhe von ca. 50 cm erreicht.
Bus fahren zwischen den Städten ist in Südkorea sehr bequem und billig. Man zahlt pro 100 km ca. 10 Euro und hat in den Bussen mehr Beinfreiheit als im ICE.
Sonntag, 6. August 2017
Sogeumgang - ein Fluss kämpft sich durch die Berge
Der Fluss Sogeumgang ist Teil des Odaesan Nationalparks bei Gangneung, einer Stadt an der Ostküste Südkoreas.
Das Flusstal ist so großartig, dass es die Koreaner auf Platz 1 ihrer Liste der landschaftlichen Schönheiten Südkoreas gesetzt haben.
Zahlreiche kleine Wasserläufe und Bäche fließen aus den Bergen in den Sogeumgang und manche natürlich auch über einen Wasserfall.
Auch im Odaesan Nationalpark bestehen die Berge aus Granit, einem magmatischen Tiefengestein.
Der Weg war diesmal nicht so anstrengend, denn ich bin nach 3 Stunden umgekehrt, da es zum Gipfel des Noinbong auf 1338 m Höhe noch 700 Höhenmeter gewesen wären.
Ich habe deshalb lieber die ganze Schönheit des Flusstals auf dem Rückweg noch einmal genossen.
Auch der Sogeumgang wird in seinem unteren Lauf zum Campen, Grillen und Baden genutzt, was offensichtlich in einem koreanischen Nationalpark erlaubt ist.
Das Flusstal ist so großartig, dass es die Koreaner auf Platz 1 ihrer Liste der landschaftlichen Schönheiten Südkoreas gesetzt haben.
Zahlreiche kleine Wasserläufe und Bäche fließen aus den Bergen in den Sogeumgang und manche natürlich auch über einen Wasserfall.
Auch im Odaesan Nationalpark bestehen die Berge aus Granit, einem magmatischen Tiefengestein.
Der Weg war diesmal nicht so anstrengend, denn ich bin nach 3 Stunden umgekehrt, da es zum Gipfel des Noinbong auf 1338 m Höhe noch 700 Höhenmeter gewesen wären.
Ich habe deshalb lieber die ganze Schönheit des Flusstals auf dem Rückweg noch einmal genossen.
Auch der Sogeumgang wird in seinem unteren Lauf zum Campen, Grillen und Baden genutzt, was offensichtlich in einem koreanischen Nationalpark erlaubt ist.
Donnerstag, 3. August 2017
Jeongdongjin - kurioses Hotel auf einer Küstenterrasse
Das "Sun Cruise Resort and Yacht" in Jeongdongjin an der Ostküste Koreas ist wohl eines der kuriosesten Hotels der Welt und
es steht am Beginn einer 4 km langen und 1 km breiten Küstenterrasse, die sich vor 2,5 bis 2 Millionen Jahren ca. 80 m über den Meeresspiegel gehoben hat.
Ich habe natürlich geschaut, was eine Übernachtung dort kostet, doch 750 Euro sind wohl nicht nur für einen Schwaben ein zu hoher Preis für dieses kurze Schlaferlebnis! 😁
Die Wanderung an der schönen Steilküste war dagegen sehr günstig, denn der koreanische Kartenkontrolleur hat mir zugewunken und mich gratis auf den Weg geschickt.
Dies ist der Eingang zum Hotel mit einem kleinen Skulpturengarten.
Ein 3 km langer Steg führt an der Steilküste entlang zum nächsten Ort Simgok und zeigt die Schönheit der koreanischen Ostküste.
Das Hotel läuft trotz der hohen Preise offensichtlich so gut, dass gerade ein Anbau gefertigt wird.
Und so soll das ganze mal aussehen, wenn der Anbau vollendet ist.
es steht am Beginn einer 4 km langen und 1 km breiten Küstenterrasse, die sich vor 2,5 bis 2 Millionen Jahren ca. 80 m über den Meeresspiegel gehoben hat.
Ich habe natürlich geschaut, was eine Übernachtung dort kostet, doch 750 Euro sind wohl nicht nur für einen Schwaben ein zu hoher Preis für dieses kurze Schlaferlebnis! 😁
Die Wanderung an der schönen Steilküste war dagegen sehr günstig, denn der koreanische Kartenkontrolleur hat mir zugewunken und mich gratis auf den Weg geschickt.
Dies ist der Eingang zum Hotel mit einem kleinen Skulpturengarten.
Ein 3 km langer Steg führt an der Steilküste entlang zum nächsten Ort Simgok und zeigt die Schönheit der koreanischen Ostküste.
Das Hotel läuft trotz der hohen Preise offensichtlich so gut, dass gerade ein Anbau gefertigt wird.
Und so soll das ganze mal aussehen, wenn der Anbau vollendet ist.
Dienstag, 1. August 2017
Sokcho - die Badewanne Seouls
Sokcho hat ca. 90 000 Einwohner, liegt ungefähr 160 km von Seoul entfernt an der Ostküste Südkoreas und ist somit ein beliebtes Ziel für einen kurzen Urlaub, denn die Koreaner haben nur 16 Tage Urlaub (zumindest bei Samsung) und fahren deshalb im Sommer für eine Woche ans Meer.
Dabei wird am Strand nicht nur gebadet, sondern auch im Zelt ein Mittagsschläfchen gemacht und vor dem Zelt gekocht.
Diejenigen, die keine Lust auf Strand haben, breiten auch gerne mal ihre Picknickdecken mitten in der Stadt aus und speisen auf dem Boden.
Direkt hinter den Wohnsiedlungen von Sokcho beginnen dann auch schon die bis zu 1700 m hohen Granitberge des Seoraksan-Nationalparks, die zum Wandern einladen.
Da es in Südkorea in den 4 Monaten Juni bis September soviel regnet wie in Ulm das ganze Jahr, gibt es für die Urlauber auch ein großes Freizeitbad in Sokcho, bei dem man gleich am Eingang die Schuhe ausziehen und in einem Schließfach nur für die Schuhe (hinten links im Bild) unterstellen muss.
Auf dem Weg zum Freizeitbad ist mir dieses Kartell begegnet, das in Korea offensichtlich erst gar nicht versucht, seine Zusammenarbeit zu verheimlichen.
Sokcho ist ein alter Siedlungsort, der schon vor 3000 Jahren in der Bronzezeit bewohnt war.
Damals haben die Menschen ihre Häuser ca. 50-60 cm in den Boden gebaut, weshalb man sie "Grubenhäuser" nennt.
Am Abend hat diese Gruppe vor der Miniaturausgabe des Ulmer Münsters einen "koreanischen Indianertanz" aufgeführt.
https://m.youtube.com/watch?v=_gYeTLmetq8
Neben den vielen, sehr teuren Hotels (selbst mein 3 Sterne Motel hat 90 Euro pro Nacht gekostet) gibt es auch noch einige Fischer in Sokcho, die
ihren lebenden Fang in diesen Bassins verkaufen und wenn man wie ich keine Lust zum Kochen hat, kann man auch gleich die Fische, Krabben, Muscheln, etc. in den Restaurants auf der rechten Seite zubereiten lassen.
Dabei wird am Strand nicht nur gebadet, sondern auch im Zelt ein Mittagsschläfchen gemacht und vor dem Zelt gekocht.
Diejenigen, die keine Lust auf Strand haben, breiten auch gerne mal ihre Picknickdecken mitten in der Stadt aus und speisen auf dem Boden.
Direkt hinter den Wohnsiedlungen von Sokcho beginnen dann auch schon die bis zu 1700 m hohen Granitberge des Seoraksan-Nationalparks, die zum Wandern einladen.
Da es in Südkorea in den 4 Monaten Juni bis September soviel regnet wie in Ulm das ganze Jahr, gibt es für die Urlauber auch ein großes Freizeitbad in Sokcho, bei dem man gleich am Eingang die Schuhe ausziehen und in einem Schließfach nur für die Schuhe (hinten links im Bild) unterstellen muss.
Auf dem Weg zum Freizeitbad ist mir dieses Kartell begegnet, das in Korea offensichtlich erst gar nicht versucht, seine Zusammenarbeit zu verheimlichen.
Sokcho ist ein alter Siedlungsort, der schon vor 3000 Jahren in der Bronzezeit bewohnt war.
Damals haben die Menschen ihre Häuser ca. 50-60 cm in den Boden gebaut, weshalb man sie "Grubenhäuser" nennt.
Am Abend hat diese Gruppe vor der Miniaturausgabe des Ulmer Münsters einen "koreanischen Indianertanz" aufgeführt.
https://m.youtube.com/watch?v=_gYeTLmetq8
Neben den vielen, sehr teuren Hotels (selbst mein 3 Sterne Motel hat 90 Euro pro Nacht gekostet) gibt es auch noch einige Fischer in Sokcho, die
ihren lebenden Fang in diesen Bassins verkaufen und wenn man wie ich keine Lust zum Kochen hat, kann man auch gleich die Fische, Krabben, Muscheln, etc. in den Restaurants auf der rechten Seite zubereiten lassen.
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