Der Fluss Sogeumgang ist Teil des Odaesan Nationalparks bei Gangneung, einer Stadt an der Ostküste Südkoreas.
Das Flusstal ist so großartig, dass es die Koreaner auf Platz 1 ihrer Liste der landschaftlichen Schönheiten Südkoreas gesetzt haben.
Zahlreiche kleine Wasserläufe und Bäche fließen aus den Bergen in den Sogeumgang und manche natürlich auch über einen Wasserfall.
Auch im Odaesan Nationalpark bestehen die Berge aus Granit, einem magmatischen Tiefengestein.
Der Weg war diesmal nicht so anstrengend, denn ich bin nach 3 Stunden umgekehrt, da es zum Gipfel des Noinbong auf 1338 m Höhe noch 700 Höhenmeter gewesen wären.
Ich habe deshalb lieber die ganze Schönheit des Flusstals auf dem Rückweg noch einmal genossen.
Auch der Sogeumgang wird in seinem unteren Lauf zum Campen, Grillen und Baden genutzt, was offensichtlich in einem koreanischen Nationalpark erlaubt ist.
Sonntag, 6. August 2017
Donnerstag, 3. August 2017
Jeongdongjin - kurioses Hotel auf einer Küstenterrasse
Das "Sun Cruise Resort and Yacht" in Jeongdongjin an der Ostküste Koreas ist wohl eines der kuriosesten Hotels der Welt und
es steht am Beginn einer 4 km langen und 1 km breiten Küstenterrasse, die sich vor 2,5 bis 2 Millionen Jahren ca. 80 m über den Meeresspiegel gehoben hat.
Ich habe natürlich geschaut, was eine Übernachtung dort kostet, doch 750 Euro sind wohl nicht nur für einen Schwaben ein zu hoher Preis für dieses kurze Schlaferlebnis! 😁
Die Wanderung an der schönen Steilküste war dagegen sehr günstig, denn der koreanische Kartenkontrolleur hat mir zugewunken und mich gratis auf den Weg geschickt.
Dies ist der Eingang zum Hotel mit einem kleinen Skulpturengarten.
Ein 3 km langer Steg führt an der Steilküste entlang zum nächsten Ort Simgok und zeigt die Schönheit der koreanischen Ostküste.
Das Hotel läuft trotz der hohen Preise offensichtlich so gut, dass gerade ein Anbau gefertigt wird.
Und so soll das ganze mal aussehen, wenn der Anbau vollendet ist.
es steht am Beginn einer 4 km langen und 1 km breiten Küstenterrasse, die sich vor 2,5 bis 2 Millionen Jahren ca. 80 m über den Meeresspiegel gehoben hat.
Ich habe natürlich geschaut, was eine Übernachtung dort kostet, doch 750 Euro sind wohl nicht nur für einen Schwaben ein zu hoher Preis für dieses kurze Schlaferlebnis! 😁
Die Wanderung an der schönen Steilküste war dagegen sehr günstig, denn der koreanische Kartenkontrolleur hat mir zugewunken und mich gratis auf den Weg geschickt.
Dies ist der Eingang zum Hotel mit einem kleinen Skulpturengarten.
Ein 3 km langer Steg führt an der Steilküste entlang zum nächsten Ort Simgok und zeigt die Schönheit der koreanischen Ostküste.
Das Hotel läuft trotz der hohen Preise offensichtlich so gut, dass gerade ein Anbau gefertigt wird.
Und so soll das ganze mal aussehen, wenn der Anbau vollendet ist.
Dienstag, 1. August 2017
Sokcho - die Badewanne Seouls
Sokcho hat ca. 90 000 Einwohner, liegt ungefähr 160 km von Seoul entfernt an der Ostküste Südkoreas und ist somit ein beliebtes Ziel für einen kurzen Urlaub, denn die Koreaner haben nur 16 Tage Urlaub (zumindest bei Samsung) und fahren deshalb im Sommer für eine Woche ans Meer.
Dabei wird am Strand nicht nur gebadet, sondern auch im Zelt ein Mittagsschläfchen gemacht und vor dem Zelt gekocht.
Diejenigen, die keine Lust auf Strand haben, breiten auch gerne mal ihre Picknickdecken mitten in der Stadt aus und speisen auf dem Boden.
Direkt hinter den Wohnsiedlungen von Sokcho beginnen dann auch schon die bis zu 1700 m hohen Granitberge des Seoraksan-Nationalparks, die zum Wandern einladen.
Da es in Südkorea in den 4 Monaten Juni bis September soviel regnet wie in Ulm das ganze Jahr, gibt es für die Urlauber auch ein großes Freizeitbad in Sokcho, bei dem man gleich am Eingang die Schuhe ausziehen und in einem Schließfach nur für die Schuhe (hinten links im Bild) unterstellen muss.
Auf dem Weg zum Freizeitbad ist mir dieses Kartell begegnet, das in Korea offensichtlich erst gar nicht versucht, seine Zusammenarbeit zu verheimlichen.
Sokcho ist ein alter Siedlungsort, der schon vor 3000 Jahren in der Bronzezeit bewohnt war.
Damals haben die Menschen ihre Häuser ca. 50-60 cm in den Boden gebaut, weshalb man sie "Grubenhäuser" nennt.
Am Abend hat diese Gruppe vor der Miniaturausgabe des Ulmer Münsters einen "koreanischen Indianertanz" aufgeführt.
https://m.youtube.com/watch?v=_gYeTLmetq8
Neben den vielen, sehr teuren Hotels (selbst mein 3 Sterne Motel hat 90 Euro pro Nacht gekostet) gibt es auch noch einige Fischer in Sokcho, die
ihren lebenden Fang in diesen Bassins verkaufen und wenn man wie ich keine Lust zum Kochen hat, kann man auch gleich die Fische, Krabben, Muscheln, etc. in den Restaurants auf der rechten Seite zubereiten lassen.
Dabei wird am Strand nicht nur gebadet, sondern auch im Zelt ein Mittagsschläfchen gemacht und vor dem Zelt gekocht.
Diejenigen, die keine Lust auf Strand haben, breiten auch gerne mal ihre Picknickdecken mitten in der Stadt aus und speisen auf dem Boden.
Direkt hinter den Wohnsiedlungen von Sokcho beginnen dann auch schon die bis zu 1700 m hohen Granitberge des Seoraksan-Nationalparks, die zum Wandern einladen.
Da es in Südkorea in den 4 Monaten Juni bis September soviel regnet wie in Ulm das ganze Jahr, gibt es für die Urlauber auch ein großes Freizeitbad in Sokcho, bei dem man gleich am Eingang die Schuhe ausziehen und in einem Schließfach nur für die Schuhe (hinten links im Bild) unterstellen muss.
Auf dem Weg zum Freizeitbad ist mir dieses Kartell begegnet, das in Korea offensichtlich erst gar nicht versucht, seine Zusammenarbeit zu verheimlichen.
Sokcho ist ein alter Siedlungsort, der schon vor 3000 Jahren in der Bronzezeit bewohnt war.
Damals haben die Menschen ihre Häuser ca. 50-60 cm in den Boden gebaut, weshalb man sie "Grubenhäuser" nennt.
Am Abend hat diese Gruppe vor der Miniaturausgabe des Ulmer Münsters einen "koreanischen Indianertanz" aufgeführt.
https://m.youtube.com/watch?v=_gYeTLmetq8
Neben den vielen, sehr teuren Hotels (selbst mein 3 Sterne Motel hat 90 Euro pro Nacht gekostet) gibt es auch noch einige Fischer in Sokcho, die
ihren lebenden Fang in diesen Bassins verkaufen und wenn man wie ich keine Lust zum Kochen hat, kann man auch gleich die Fische, Krabben, Muscheln, etc. in den Restaurants auf der rechten Seite zubereiten lassen.
Sonntag, 30. Juli 2017
Der Seoraksan-Nationalpark bei Sokcho
Der Seoraksan-Nationalpark ist der beliebteste Park der Südkoreaner, da er nur 10 km von Sokcho entfernt liegt.
Sokcho ist ein Badeort an der Ostküste der koreanischen Halbinsel, den man aus Seoul in zwei Stunden erreicht.
Am Eingang zum Nationalpark werden die Besucher von diesem imposanten Tor begrüßt.
Die billige Busfahrt für 1 Euro von Sokcho zum Park endete wie die Anreise nach Oberstdorf im Stau, doch dadurch konnte ich erste Bilder der bis zu 1700 m hohen Granitberge machen.
Im Eingangsbereich wird man von einem bronzenen Buddha willkommen geheißen, doch vor dieser Statue wurde deutlich weniger gebetet als es in Thailand der Fall gewesen wäre, denn in Südkorea sind ca. 30 % religionslos, 30 % sind Christen und nur 20 % sind Buddhisten.
Am Fuße der schönen Berge bewohnen buddhistische Mönche ein ebenfalls sehenswertes Kloster.
Mit meinen neuen Schuhen von "The North Face", die ich in Laos gekauft hatte, war ich nun bereit zum Aufstieg.
Sokcho ist ein Badeort an der Ostküste der koreanischen Halbinsel, den man aus Seoul in zwei Stunden erreicht.
Am Eingang zum Nationalpark werden die Besucher von diesem imposanten Tor begrüßt.
Die billige Busfahrt für 1 Euro von Sokcho zum Park endete wie die Anreise nach Oberstdorf im Stau, doch dadurch konnte ich erste Bilder der bis zu 1700 m hohen Granitberge machen.
Im Eingangsbereich wird man von einem bronzenen Buddha willkommen geheißen, doch vor dieser Statue wurde deutlich weniger gebetet als es in Thailand der Fall gewesen wäre, denn in Südkorea sind ca. 30 % religionslos, 30 % sind Christen und nur 20 % sind Buddhisten.
Am Fuße der schönen Berge bewohnen buddhistische Mönche ein ebenfalls sehenswertes Kloster.
Mit meinen neuen Schuhen von "The North Face", die ich in Laos gekauft hatte, war ich nun bereit zum Aufstieg.
Aufstieg zum Ulsanbawi
Der Ulsanbawi auf 875 m war vom Tal auf annähernd Meereshöhe nicht zu sehen, jedoch konnte ich am Beginn des Weges seinen kleinen Bruder Dalmabong erspähen, der 635 m über dem Meer liegt.
Der dreistündige Aufstieg begann gemütlich an einem Bach entlang.
Nach ca. einer Stunde erreichte ich eine Grotte, in der bereits im 7. Jhd. buddhistische Mönche gebetet und meditiert hatten.
Von hier aus war dann auch zum ersten Mal ein Teil der Gipfelregion des Ulsanbawi zu sehen.
Danach wurde es immer steiler und es boten sich fantastische Ausblicke auf die Gipfel der gegenüberliegenden Gebirgskette, die bis zu 1700 m über dem Meer liegen.
Der Ulsanbawi ist eine Granitformation, die im Gipfelbereich einen Umfang von ca. 4 km hat.
Und obwohl der Nebel nun immer mehr die Sicht versaute, bin ich die ca. 500 Stufen zum Schluss auch noch hoch.
Hier konnte ich zum ersten Mal ein bisschen nachfühlen, warum Bergsteiger unbedingt den Gipfel erreichen wollen.
Auch meine Aktion war Schwachsinn, da der Nebel keinen Ausblick mehr auf die umliegenden Berge gewährte.
Nach 5 Stunden bin ich dann im Tal wieder angekommen und habe mir diesen koreanischen Pancake mit Tintenfisch und Gemüse gegönnt! 😁
Der dreistündige Aufstieg begann gemütlich an einem Bach entlang.
Nach ca. einer Stunde erreichte ich eine Grotte, in der bereits im 7. Jhd. buddhistische Mönche gebetet und meditiert hatten.
Von hier aus war dann auch zum ersten Mal ein Teil der Gipfelregion des Ulsanbawi zu sehen.
Danach wurde es immer steiler und es boten sich fantastische Ausblicke auf die Gipfel der gegenüberliegenden Gebirgskette, die bis zu 1700 m über dem Meer liegen.
Der Ulsanbawi ist eine Granitformation, die im Gipfelbereich einen Umfang von ca. 4 km hat.
Und obwohl der Nebel nun immer mehr die Sicht versaute, bin ich die ca. 500 Stufen zum Schluss auch noch hoch.
Hier konnte ich zum ersten Mal ein bisschen nachfühlen, warum Bergsteiger unbedingt den Gipfel erreichen wollen.
Auch meine Aktion war Schwachsinn, da der Nebel keinen Ausblick mehr auf die umliegenden Berge gewährte.
Nach 5 Stunden bin ich dann im Tal wieder angekommen und habe mir diesen koreanischen Pancake mit Tintenfisch und Gemüse gegönnt! 😁
Samstag, 29. Juli 2017
Bukchon Hanok Village - traditionelle koreanische Häuser
Bukchon (Norddorf) ist das Gebiet zwischen den beiden wichtigsten Palästen Seouls, dem Gyeongbokgung im Westen und dem Changdeokgung im Osten, die nur ca. einen Kilometer auseinander liegen.
In Bukchon wohnten früher die hochrangigen Regierungsbeamte des Königs und der Adel.
"Hanok" ist die Bezeichnung für ein traditionelles koreanisches Haus.
Hanoks gibt es in verschiedenen Grundrissen, wobei in Seoul die quadratische Form gebaut wurde, die mit einem Innenhof im Sommer Schutz vor der Sonne bietet.
Ein Haus bzw. Dach im hügeligen Bukchon liegt unmittelbar neben dem anderen und erinnert an die Bauweise in Südeuropa.
Ein modernes, schönes Haus, das die Dachform eines Hanoks nachahmt und eines der zahlreichen Cafés in Bukchon beherbergt.
Es sind sehr viele Touristen in Bukchon unterwegs, weshalb die jetzigen Bewohner auch an den meisten Häusern Schilder angebracht haben, auf denen sie um Ruhe bitten.
Viele Koreaner waren auch hier in ihrer traditionellen Kleidung "Hanbok" auf Besichtigungstour.
Neben Cafés sind in einigen Hanoks auch Galerien und Modeboutiquen untergebracht.
Alt neben neu in Bukchon, wobei auch dieser Inhaber die Touristen eindringlich bittet, seine Treppenstufen nicht zu betreten.
Andere Bewohner laden mit ihren schön geschmückten Häusern dagegen zum Fotoshooting ein.
In Bukchon wohnten früher die hochrangigen Regierungsbeamte des Königs und der Adel.
"Hanok" ist die Bezeichnung für ein traditionelles koreanisches Haus.
Hanoks gibt es in verschiedenen Grundrissen, wobei in Seoul die quadratische Form gebaut wurde, die mit einem Innenhof im Sommer Schutz vor der Sonne bietet.
Ein Haus bzw. Dach im hügeligen Bukchon liegt unmittelbar neben dem anderen und erinnert an die Bauweise in Südeuropa.
Ein modernes, schönes Haus, das die Dachform eines Hanoks nachahmt und eines der zahlreichen Cafés in Bukchon beherbergt.
Es sind sehr viele Touristen in Bukchon unterwegs, weshalb die jetzigen Bewohner auch an den meisten Häusern Schilder angebracht haben, auf denen sie um Ruhe bitten.
Viele Koreaner waren auch hier in ihrer traditionellen Kleidung "Hanbok" auf Besichtigungstour.
Neben Cafés sind in einigen Hanoks auch Galerien und Modeboutiquen untergebracht.
Alt neben neu in Bukchon, wobei auch dieser Inhaber die Touristen eindringlich bittet, seine Treppenstufen nicht zu betreten.
Andere Bewohner laden mit ihren schön geschmückten Häusern dagegen zum Fotoshooting ein.
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